10 Tipps von einem Profiradfahrer

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Erstelle dir einen Trainingsplan

Wer das optimale aus sich herausholen möchte und Erfolge beim Training sehen will, der sollte sich auf jeden Fall einen Trainingsplan erstellen. So hast du die Möglichkeit deine Fortschritte zu beobachten. Du könntest dir z.B ein Ziel setzen und mit Hilfe deines Plans strategisch daraufhin arbeiten. Achte beim erstellen deines Trainingsplans darauf, dass du auch Ruhephasen einplanst und auf Inhalte, wie Kraft-und Ausdauertraining Wert legst.

  1. Ruhephasen beachten:

Ohne eingeplante Ruhephasen wirst du, egal bei welchem Training keine großen Erfolge sehen. Dein Körper braucht die Gelegenheit sich nach einem trainingsreichen Tag zu erholen und zu regenerieren. Viel Schlaf eine ausgewogene Ernährung, ein Gang in Sauna oder Spaziergänge können da oft schon als Ausgleich reichen.

  1. Spaß:

Ganz wichtig ist, dass du Spaß am Fahrradfahren hast. Setze dich nicht unnötig unter Druck oder versuche Erfolge zu erzwingen. Der Sport soll schliesslich dein Ausgleich zu deinem eigentlichen Job sein und dir dabei helfen einfach mal ein Kopf frei zu kriegen. Natürlich kannst du hart trainieren aber achte immer darauf, niemals den Spass an der Sache zu verlieren.

  1. Trinken nicht vergessen:

Nimm dir am besten immer eine große Flasche Wasser mit, bevor du dein Training beginnst. Du solltest unbedingt darauf achten, dass du genügend Flüssigkeit bekommst.

  1. Einheitliches Training

Damit du schon nach kurzer Zeit kleine Erfolge bei deinem Training sehen kannst, ist es wichtig erstmal mit einem einheitlichen Training zu beginnen. Es bringt nämlich gar nichts an einem Tag zwischen mehreren Trainingsarten hin und her zu probieren. Um das optimale aus dir rauszuholen konzentriere dich am besten bei jeder Trainingseinheit auf eine spezifische Region deines Körpers.

  1. Verlasse deine Komfortzone

Um dich stetig weiterzuentwickeln, musst du regelmäßig deine Komfortzone verlassen und so hart in die Pedale treten, bis du das Gefühl hast dir würden gleich die Beine abfallen. Der menschliche Körper gewöhnt sich ganz schnell an körperliche Aktivitäten und kann sich nur verbessern, wenn er ab und zu an seine Grenzen gebracht wird.

  1. Messe dich nicht mit anderen

Jeder Mensch hat einen anderen Köper und für jeden kommen anderen Trainingsmöglichkeit in Frage. Du solltest versuchen, das für dich richtige Pensum zu finden und dich nicht mit anderen zu vergleichen. Probiere einfach ein paar Dinge aus und gucke, ob es dich vielleicht sogar vorantreibt mit anderen in einer Gruppe zu fahren. Solltest du merken, dass es dich auf Dauer frustriert, dann trainiere einfach wieder öfter alleine.

8.Stärke deine Rückenmuskeln

Eine gute trainierte Rumpf-Oberkörpermuskulatur wird deinem Körper helfen langanhaltende Rückenbeschwerden zu vermeiden und so fährt es sich doch auf Dauer viel besser.

  1. Regelmäßig Nahrung zu dir nehmen

Du verbrennst eine Menge Kalorien während des Trainings und der Körper braucht Energie um weiterhin Vollgas geben zu können. Durch die Nahrungsaufnahme vor oder während des Trainings verhindert du so auch Heißhungerattacken, wenn du nach Hause kommst. Dies würde es deinem Körper erschweren sich nach einer langen Fahrt schnellstmöglich wieder zu erholen.

  1. ändere deine Wege

Damit deinem Körper nicht langweilig wird, ändere immer mal wieder deine Routen. Dein Trainingsplan sollte an jedem Trainingstag eine andere Strecke beinhalten um nicht in eine Monotonie zu geraten.

Radfahren – Welche Übungen kannst du machen

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Der Sommer naht und die Straße ruft dich. Was kannst du also machen, um dieses Jahr ganz locker durch die Gegend zu radeln ohne keuchend zusammenzubrechen?

Wie wir alle wissen geht es beim Radfahren um Ausdauer und genügend Kraft in den Beinen. Mit diesem Wissen im Sinn, zeigen wir dir ein paar gute Übungen, die dich mit Sicherheit fit machen.

Beinpresse

Bestandteil eines jeden Fitnessstudios, ist die Beinpresse ideal für Radfahrer. Hier wird nicht nur die Oberschenkelmuskulatur gestärkt, sondern auch die Wade und der Po. Mit steigenden Gewichten steigt auch die Kraft in deinen Beinen und der Antritt auf dem Rad geht gleich viel leichter von der Hand.

Lauftraining

Ja, auch ohne Fahrrad lässt sich das Radfahren üben. Laufen stärkt deinen ganzen Körper und bringt deine Ausdauer auf Trapp. Wer im Winter oft laufen geht, der kann sich ganz beseelt auf sein Rad schwingen und los düsen. Nicht nur deiner Ausdauer wird das Lauftraining zu Gute kommen, sondern auch deiner Muskulatur. Angefangen von den Beinen bis zum Bauch, gibt es jede Menge Training.

Intervalltraining

Wer sich wirklich fit machen will, der sollte sich ein Intervallprogramm zusammen stellen. Hierbei wird nicht nur die Ausdauer, sondern insbesondere der Antritt verbessert. Du wirst es schaffen explosiver aus dem Sattel zu kommen und alle hinter dir zu lassen. Mit der richtigen Portion Motivation, kann dir dieses Training einen echten Vorteil verschaffen.

Rückentraining

Fahrradfahren geht auf den Rücken. Die gebückte Haltung auf dem Drahtesel kann anstrengend sein und dein Rücken sollte daher gestärkt in die Saison gehen. Gerade beim Mountainbike fahren, sorgen Erschütterungen dazu, dass die Belastung sogar noch steigt. Es ist also ratsam einige Übung zu machen um diesen vorzubeugen.

Schwimmen

Schwimmen ist im Grunde eine Allzweckwaffe für alles. Das Wasser sorgt dafür, dass deine Gelenke geschont werden und du dennoch Muskeln und Ausdauer aufbaust. Du musst dir keine Sorgen um Verletzungen machen, sondern kannst in absoluter Sicherheit deine Bahnen ziehen. Eine echte Alternative zum Fitnessstudio.

Radfahren

Klingt irgendwie komisch aber Fakt ist, dass die meisten Profis auf montierten Fahrrädern trainieren. Schließlich trainiert keine andere Sportart genau die Muskeln die für diese relevant sind, als die Sportart selbst. Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Du kannst dir zu Hause dein Fahrrad schnappen und es auf eine gekaufte Rolle montieren. So hast du sogar dein eigenes Rad und musst nicht auf eines der Räder im Fitnessstudio. Zusammen mit einigen der anderen Tipps ist es die beste Möglichkeit, wirklich fit für doe Saison zu werden.

Fahrrad fahren ist eine Sportart die viele Bereiche deines Körpers beansprucht. Abgesehen von Beinen und Ausdauer, ist es oftmals auch eine Frage der mentalen Stärke einen Berg oder eine Strecke zu schaffen. Am besten nimmst du dir einige der oben genannten Möglichkeiten vor und machst sie in regelmäßigen Abständen. Schaffst du dies über einige Monate, wirst du nicht nur körperlich fit, sondern schulst auch deine Willensstärke. Und genau darauf kommt es an! Beim Hobby Radfahrer, beim Amateur wie auch beim Profi. Es liegt also nur an dir selbst. Also los, runter von der Couch und auf gehts!

Viel Erfolg!

Knack, Krach… Wird dein Fahrrad langsam alt?

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Mal eben zur Uni radeln und zack da ist es passiert. Dein Fahrrad bricht auseinander und du machst einen, hoffentlich halbwegs, eleganten Satz auf die Straße. Wie konnte das nur passieren? Vielleicht hättest du ganz einfach einmal auf Anzeichen achten sollen, die dir gesagt haben, dass dein Fahrrad langsam in die Jahre kommt. Wenn du nicht genau weißt welche das sein sollen, dass lies am besten weiter.

Die Kette

Viele haben es wohl schon erlebt. Man tritt schwungvoll in die Pedale und mit einem Mal hängt die Kette lose am Rad. Was hin und wieder bei einem neuen Rad passieren kann, tritt mit höherem Alter immer häufiger auf. Grund hierfür sind die abgeriebenen Zacken am Kettenblatt. Die Kette wird einfach nicht mehr richtig gehalten und neigt dazu, immer mal wieder rauszuspringen. Abhilfe ist zum Glück recht einfach und kostengünstig. Einfach das Kettenblatt ersetzen und schon hält die Kette in der Spur.

Der Rahmen

Etwas komplizierter wird es da schon beim Rahmen selbst. Jedes Fahrrad erlebt immer mal wieder einen Schlag oder einen Sturz. Was zunächst harmlos aussieht, kann beim Rahmen nach Jahren des Gebrauchs aber schon Spuren hinterlassen. Oftmals zeigen diese sich an der Oberfläche als feine Risse oder Dellen. Diese können bei der nächsten Erschütterung nachgeben und der Rahmen bricht. Wenn das passiert, wird es meist schmerzhaft, denn der Bruch ist unkontrollierbar und der Fahrende kann sich auf die bevorstehende Situation nicht einstellen.

Hier hilft es nur den Rahmen immer wieder zu sichten und zu überprüfen. Sollte dir dabei etwas auffallen, dass irgendwie komisch aussieht, lasse es am besten von einem Fachmann überprüfen.

Die Felgen

Mit jedem Ritt werden die Felgen und Speichen deines Rads stark belastet. Sie müssen so manche Erschütterung schlucken und können mit der Zeit sichtbare Spuren davon tragen. Macht eine gebrochene Speiche noch nicht viel Kummer, können mehrere dazu führen, dass dein Rad an Stabilität verliert. Sollte das passieren wird die Fahrt schnell zu einem unstabilen Ritt und ein Sturz ist manchmal die Folge. Gehe also immer mal wieder die Speichen an deinem Fahrrad durch und tausche das Rad gegebenenfalls aus.

Die Schrauben

Natürlich sind Schrauben ein wichtiger Bestandteil eines jeden Fahrrads und insbesondere bei Rädern die oftmals draußen stehen, sollten diese immer mal wieder überprüft werden. Schrauben können leicht rosten und wenn dies geschieht sind sie schnell porös und brechen. Gerade wenn dein Fahrrad über keine Schnellspanner an den Rädern verfügt, sondern diese mit Schrauben am Rahmen befestigt sind, ist Vorsicht geboten. Diese Schrauben müssen den größten Belastungen standhalten und du kannst dir in etwa ausmalen was passiert, sollte sich dein Vorderrad mit einem Mal selbstständig machen.

Das wichtigste ist also die essentiellen Teile deines Rads immer wieder zu kontrollieren. Gerade wenn dein Fahrrad oft draußen steht oder du es lange Zeit nicht benutzt hast, solltest du es dir in Ruhe ansehen. Ratsam ist es auch, das Fahrrad nach dem Winter von einer Werkstatt überprüfen zu lassen. Das kostet meist nicht viel und gibt dir die beste Sicherheit.

Gute Fahrt!